Rosdorf

Die Gemeinde Rosdorf liegt südwestlich von Göttingen und umfaßt die Ortschaften: Atzenhausen, Dahlenrode, Dramfeld, Klein Wiershausen, Lemshausen, Mengershausen, Obernjesa, Rosdorf, Settmarshausen, Sieboldshausen und Volkerode. Die meist idyllischen gelegenen Ortschaften sind eingebettet in vielfätigen Landschaftsformen - von den Erhebungen im Naturpark Münden bis zum ebenen Leinetal. Sie sind durch gut erhaltene Fachwerkbauten mit Gärten geprägt. Auf ausgedehnten Rad- und Wanderwegen können sie erkundet werden. Der Wartberg ist mit fast 200 Meter Höhe die größte Erhebung in der Gemeinde und ein wichtiges Naherholungsgebiet. Die reizvolle Landschaft bietet ideale Voraussetzungen für Wanderungen oder Radtouren. Mehrere Fernwege, wie: der Leine-Heide Radweg, Pilgerweg Loccum-Volkenroda, Grünes Band führen durch das Gemeindegebiet.

Geschichte der Gemeinde

Die erste Besiedlung von Rosdorf geht auf Jungsteinzeit zurück und zählt zu den ältesten Ansiedlungen in Süd-Niedersachsen. Als Rasthorp findet Die erste schriftliche Erwähnung findet Rosdorf im Jahr 1004. Im Mittelalter bewirtschafteten die Dorfbewohner die ausgedehnten Besitztümer der Klöster Hilwartshausen, Mariengarten und Walkenried sowie die der einiger Grundherren. Bis 1252 wohnten die Herren von Rosdorf auf ihrer Stammburg, die 1319 zerstört wurde. Die anderen adligen Familien mußten in dieser Periode auf Druck der Stadt Göttingen ihre burgähnlichen Wohnsitze in Rosdorf aufgeben. Der Grundbesitz nahm ab und wurde überwiegend an das Kloster Walkenried und die Stadt Göttingen verkauft. Nach einem bescheidenem Wachstum der Ortschaft hatte der Dreißigjährige Krieg, der Siebenjährige Krieg und die Napoleonischen Kriege Rosdorf schwer zugesetzt. Ein Großfeuer vernichtete 1667 mehr als 26 Höfe und im Jahre 1880 zerstört eine Überschwemmung Teile des Ortskerns. Die Mehrzahl der Fachwerkhäuser stammen daher aus dem 19. Jahrhundert. RosdorfSt. JohanniskircheDer Turm der romanische St. Johanniskirche in der Ortsmitte wurde 1699 erneuert und das gotische Kirchenschiff im Barock der Epoche angepaßt. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Kircheninnere im neuromanischen Stil renoviert. Bemerkenswert sind das Altarbild aus dieser Zeit sowie die kürzlich rekonstruierte Orgel. In unmittelbare Nähe befindet sich der Verwaltungssitz der Gemeinde. Im Rahmen der kommunalen Neuordnung Südniedersachsens wurde 1973 die Großgemeinde Rosdorf gebildetet. Heute wohnen rund 12.000 Menschen in einer familienfreundlichen Gemeinde mit einer guten Infrastruktur und der unmittelbare Nähe zu Göttingen.

Ausflugsziele

Pilgerweg Loccum-Volkenroda

- Wandern, auch Teilstücke [mehr..]

Leine-Heide Radweg

- Radfahren [mehr..]

Grünes Band

- Biotope ehemalige Grenze [mehr..]

Wendebachstausee

- Naherholung [mehr..]

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37124 Rosdorf

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