Gartentipps - Pflanzenkrankheiten

In jedem Garten können Krankheiten bei Pflanzen auftreten. Was kann man tun? Die folgende Aufstellung gibt Entscheidungshilfen zum richtigen Umgang mit Pflanzenkrankheiten.

Symptome analysieren und richtig behandeln

Pilzkrankheiten, Schädlinge und Nährstoffmangel können zu Symptomen wie Knospensterben, Blattflecken oder Nadelrieseln führen. Spezialisierte Meisterbetriebe des Garten- und Landschaftsbaus diagnostizieren die Schadbilder der erkrankten Pflanzen.

Nach erfolgter Bestimmung von Schädling oder Krankheit werden die möglichen Behandlungen aufgezeigt. Zur Behandlung der Bäume, Sträucher, Stauden, Obstgehölze und Rasen kommen zielgerecht naturgemäße Pflanzenschutzmittel und Dünger zum Einsatz.

Behandlung

Abhängig von der Art des Schädlings und des Befallstadiums können mehrere Spritzungen oder Anwendungen nötig sein.

Neben der Grundversorgung mit Licht, Wasser und Nährstoffen ist die rechtzeitige Bekämpfung von Schädlingen eine wichtige Voraussetzung für gesunde Pflanzen in Ihrem Garten. Dabei ist uns eine umweltverträgliche Bekämpfung besonders wichtig.

Schadbilder

Die typischen Schadbilder der folgenden Pflanzen sehen wie folgt aus:

Nadelgehölze

Für gelbliche Nadelflecken, vergilbte Nadeln, Nadelfall und braune Nadeln können Schädlinge wie Blattläuse, Spinnmilben und Wurzel- oder Stammfäule sowie Nährstoffmangel verantwortlich sein. Auch Schimmelbelag auf den Nadeln sollte unbedingt behandelt werden.

Obstgehölze

Mehliger Pilzbelag, rotviolette, braune oder orange Flecken auf den Blättern, frühzeitiger Laubfall, dunkle Stellen auf den Früchten, klebrige Pflanzenteile sowie weiße, watteartige Beläge schaden dem Obstbaum. Auch absterbende Triebspitzen, Fraß an Blättern, Früchten und Blüten können behandelt werden.

Obstmaden, Blattläuse, Blutläuse, Raupen und Milben oder verschiedene Pilzerkrankungen können Ursache sein.

Bäume und Ziersträucher

Fraßspuren an Blatträndern, gerollte, gekräuselte oder klebrige Blätter, Gespinnste, weiße Wachsfäden, gelbe oder braune Schilde an den Blattunterseiten deuten auf einen Schadinsektenbefall durch Blattläuse, Miniermotten, Raupen, Flöhe, Schildläuse oder Gallmilben hin. Pilzerkrankungen wie Mehltau, Rotpustelkrankheit, Grauschimmel und Blattfleckenpilze schaden den Pflanzen erheblich. Auch das Absterben ganzer Triebe kann auf eine Pilzinfektion zurückzuführen sein.

Rasen

Oft treten trockene, braune Stellen auf dem Rasen, lückenhaftes Wachsen und vergilbtes Gras auf, verusacht durch Nährstoffmangel und Pilze. Auch Moos, Klee und Unkraut verhindern ein gesundes Wachstum des Rasens.

Rhododendren

Flecken auf den Blättern, gerollte oder gekräuselte Blätter, Randfraß, vergilbte Blätter, abgestorbene Knospen, Eiablage, klebriger Belag sind auf Schädlinge wie Blattläuse, Dickmaulrüssler, Zikaden oder die Weiße Fliege zurückzuführen. Auch Nährstoffmangel oder ein zu niedriger ph-Wert machen den Rhododendron krank.

Beeren

Für gerollte oder gekräuselte Blätter, Flecken auf den Blättern, grauer Belag auf den Früchten, absterbende Ruten, welke Pflanzen, weißer oder brauner Pilzbelag, vorzeitigen Blattfall und Randfraß können Schädlinge wie Blattläuse, Milben, Raupen oder Wühlmäuse ebenso verantwortlich sein wie Pilzerkrankungen.

Rosen

Bei Rosen können Symptome wie gerollte oder gekräuselte Blätter, schwarzer Rußtau, weißer, mehliger Pilzbelag, gelbrote Flecken auf den Blättern, Sporenansammlungen auf der Blattunterseite und vorzeitiger Blattfall auftreten. Schuld daran sind Blattläuse, Rosenblattrollwespen, Zikaden oder Pilzerkrankungen wie Sternrußtau, Mehltau und Rosenrost.

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